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Audiovisuelles Gesamterlebnis

Mai 2009/Stefan Rimek, Regensburg

REGENSBURG - Die Münchner Symphoniker spielten im Audimax zu Russland-Bildern von Tobias Melle. Bereits vor zwei Jahren schuf Fotograf Tobias Melle mit seiner Lichtbilder-Projektion zu Felix Mendelssohn-Bartholdys "Hebriden-Ouvertüre" und dessen "Schottischer Sinfonie" zusammen mit den Münchner Symphonikern ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk. Zum Abschluss der aktuellen Spielzeit der Regensburger "Odeon-Concerte" gab es nun im Audimax der Regensburger Universität erneut eine Zusammenarbeit von Melles mit den Symphonikern, welche diesmal unter der Leitung von Carlos Dominguez-Nieto standen. Statt Schottland widmeten sich alle Beteiligten diesmal Russland und hier im musikalischen Sinne der Symphonie Nr. 5 in e-Moll op. 64 von Tschaikowsky. Und wieder ist es Tobias Melle gelungen, zur hervorragend gefühlvollen Interpretation des Orchesters eine Lichtbilder-Projektion zu kreieren, die höchsten künstlerischen Ansprüchen gerecht wird.
  Noch packender als im Projekt vor zwei Jahren präsentierte der Münchner Fotokünstler und Musiker Melle diesmal die Umsetzung der Spannungsbögen der Symphonik durch die Fotosequenzen. Zu Beginn des Abends interpretierte das Orchester sehr geschlossen und mit Sinn für emotionale Tiefe Nikolai Rimsky-Korsakows Ouvertüre "Russische Ostern" op. 36.

Danach sorgte der Sergius-Chor aus dem württembergischen Weingarten mit Gesängen aus der russisch-orthodoxen Liturgie für ein Klangerlebnis der nichtalltäglichen Art. Feierlich, sauber intoniert und mit filigranem Sinn für dynamische Kontraste setzten die Mitglieder dieses Vokalensembles die traditionellen Ostkirchengesänge um.

So bildete dieser erbaulich unkonventionelle und künstlerisch hochkarätige Abend einen würdigen Abschluss der Reihe, die fast durchwegs auf Weltklasse-Niveau rangierte.

»Bilder hierzu«
  



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