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Der Sergius-Chor Weingarten

1976 kommt Pater Lukas Weichenrieder, später Abt Lukas, ins Benediktinerkloster Weingarten. In Verwirklichung des päpstlichen Auftrags aus dem Jahr 1924 an die Benediktiner, sich der Ostkirchen anzunehmen, hat er sich während seiner Studienjahre am Päpstlichen Collegium Russicum in Rom mit der ostkirchlichen Liturgie vertraut gemacht.

Zur Gestaltung der nun möglichen Gottesdienste findet sich ein kleiner Sängerkreis zu einem Chor zusammen, der sich 1979 nach dem russischen Mönchsvater Sergius von Radonez den Namen "Sergius-Chor" gibt. Dirigent wird Prof. Dr. Heribert Tilmann.

Seine Hauptaufgabe sieht der Chor darin, im Ritus der Ostkirchen gefeierte katholische Gottesdienste zu gestalten. Bei diesem Ritus kommt dem Chor eine tragende Rolle zu, da instrumentale Kirchenmusik nicht üblich ist, Musik aber als "Transportmittel des Wortes zur Seele" gebraucht wird.

Gesungen werden meist Werke der russischen Tradition in deutscher und kirchenslawischer Sprache, wobei in erster Linie die überlieferte Art des klösterlichen russischen Gesangs gepflegt wird, aber auch Werke zeitgenössischer Komponisten verwendet werden.

  Hauptquellen für die benützten Gesänge sind das große "Chorbuch für den Orthodoxen Gottesdienst" in deutscher Sprache, herausgegeben vom VOM (Verein für Ostkirchliche Musik) in Basel und der "Sbornik", eine umfangreiche Sammlung handgeschriebener Noten mit kirchenslawischen Texten, die von Pater Ludwig Pichler im Collegium Russicum in jahrzehntelanger Arbeit zusammengetragen und als Fotodruck veröffentlicht wurde.

Seit Anfang 2007 wird der Chor von Alfred Löscher geleitet. Veränderte äußere Rahmenbedingungen haben es nötig gemacht, dem Chor eine neue Struktur zu geben, die in der Gründungssatzung des im August 2009 erstmals als "Sergius-Chor Weingarten e. V." juristisch eingetragenen Chors festgelegt ist, worin sich der Chor als frei und unabhängig dokumentiert.

Der Chor hat seinen Aufgabenbereich dadurch erweitert, dass er nicht nur wie bisher pro Jahr etwa acht Liturgien gestaltet, sondern auch durch andere Gestaltungsformen die Schönheit der ostkirchlichen Musik weiteren Kreisen zugänglich machen will.

Die guten Beziehungen zu anderen ostkirchlichen Chören, z. B. dem Romanos-Chor in der Schweiz, dem Prokopius-Chor in Konstanz, den Wagenhausener Probsteisängern und dem Chrysostomus-Chor Vorarlberg sind sehr befruchtend und durch gegen-seitigen Sängeraustausch gelegentlich sehr hilfreich.
  


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